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Eine kleine Geste

Die Weihnachtstage sind vorüber, das „normale“ Business gewinnt langsam wieder die Oberhand – und das ist auch oftmals gut so. Ich hoffe, Ihr seid alle wunderbar durch die freien und besinnlichen Tage gekommen und habt ein wenig Zeit mit Euren Familien, Freunden und Liebsten verbracht.

Dies ist auch genau das Thema, welches mich über die Festtage sehr beschäftigt hat: Freundschaft und füreinander-da-sein. Vor einiger Zeit ist bei mir eine Freundschaft zerbrochen, da einige unschöne Dinge passiert sind, auf die ich hier sicherlich nicht einzugehen brauche. Am Heiligabend hatte ich allerdings spontan den Wunsch, mich trotz all der schlechten Erinnerungen bei diesem Freund wieder zu melden und ihm – er musste arbeiten – noch ein kleines Präsent vorbeizubringen. Und obwohl ich mich die ganze Zeit fragte, ob der Besuch die richtige Entscheidung gewesen sei, wusste ich doch, dass ich richtig gehandelt hatte.

Die entsprechende Bestätigung kam am ersten Weihnachtstag in Form einer kleinen Nachricht. Er habe sich sehr über das Geschenk gefreut – es sei auch das einzige gewesen, dass er am Heiligabend bekommen habe. Da wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Es geht mir hier nicht darum, zu mehr Nächstenliebe aufzurufen oder einen Hilfsfond zu unterstützen – ich selbst bin oftmals von der vielen Hilfsprojekt-Werbung an den Festtagen mehr als genervt. Dennoch finde ich es wichtig, dass wir alle die Augen aufhalten und schauen, wer in unserem direkten Umkreis eine helfende Hand, ein nettes Wort oder vielleicht auch nur ein Lächeln nötig hat. Damit können wir oftmals viel direkter und viel ehrlicher unterstützen und die eigene Welt etwas schöner und farbiger gestalten.