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Hätte ich doch…

Vor einiger Zeit ist ein Buch von der Krankenschwester Bronze Ware erschienen mit dem Titel „Fünf Dinge, die Sterbende am häufigsten bedauern“ (Top five regrets of the dying).

In diesem Buch schreibt sie von ihren Erfahrungen als Palliativkrankenschwester in einem Hospiz. Sie hat während ihrer Arbeit mit vielen der Patienten lange Gespräche geführt und diese nun in ihrem Buch zusammengefasst. Sie berichtet von den Momenten, in denen Sterbende erkennen, was im Leben wirklich wichtig gewesen wäre. Denn vielen der Patienten haben am Ende ihres Lebens erkannt, dass sie falsche Entscheidungen getroffen haben – oder Chancen nicht ergriffen haben.

Folgende fünf Punkte wurde immer wieder aufgeführt:

  • Ich wünschte, ich hätte mein eigenes Leben gelebt
  • Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet
  • Ich wünschte, ich hätte häufiger meine Gefühle ausgedrückt
  • Ich wünschte, ich hätte die Glücksmomente in meinem Leben mehr wahrgenommen
  • Ich wünschte, ich wäre mit meinen Freunde besser im Kontakt geblieben

Es geht mir nicht um philosophische oder esoterische Sichten auf das Leben, sondern es es geht vielmehr darum, einfach einmal inne zu halten und zu erkennen, was man selbst bisher aus seinem Leben gemacht hat. Würdest Du am Ende sagen wollen „ich habe zu wenig Zeit im Büro verbracht“ oder „ich hab mein Leben verschlafen“ oder „Meine Freunde waren mir nie wichtig“…?

Gönn Dir heute einfach mal ein paar Momente, um darüber nachzudenken, wie es Dir derzeit geht, wo Du stehst, welche wirklichen Bedürfnisse in Deinem Leben vorherrschen und richte Dich dann daran aus und finde Deinen Weg.

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